|
|
|
|
Geeignetes Frischfutter als Wintervorrat für uns:
Wie Du richtig einfrierst: Das Futter muss trocken sein, es darf keine Nässe, z.B. von Regen oder Tau, enthalten. Es ist aber auch nicht gut, das Futter ein paar Tage trocknen zu lassen, da dann die Frucht / das Korn eintrocknet. Bei Getreide, Hirse und Rispengräsern am Besten die Stängeln auf ca 10cm kürzen, denn die brauchen unnötig Platz im Froster (wenn Platz kein Problem ist, können die Stängel auch länger bleiben). Die abgeschnittenen Stängel kannst Du mir zum Schreddern und Spielen geben. Nun die Pflanzen locker in eine Gefriertüte legen, bei uns haben sich am besten die 6l Tüten bewährt. Zum Schluss mit einem Clip o.ä. verschließen. Beeren am Besten auf einem Tablett oder im Beerenfach des Frosters einzeln einfrieren und dann in die Tüte geben. Bei Sonnenblumen die Blütenblätter entfernen und auch an der Unterseite der Blüte das “Futter” entfernen, denn das wird nach dem Auftauen matschig. Dann die Frucht in Portionsstücke teilen, in eine Gefriertüte stecken und einfrieren. Nun in Bildern dargestellt das Bearbeiten einer halbreifen Sonnenblume:
Hier gefrorene Kolbenhirse, Rispenhirse, Rispengras, Getreide, Beeren und Mais:
Das richtige Auftauen des Futters: Nimm immer nur so viel raus, dass wir es auch in wenigen Stunden auffuttern können, denn wenn das Futter trocknet, hat es nur noch Schredderwert oder es fängt gar an zu schimmeln. Am Besten das Futter ein paar Minuten in einer Schüssel mit lauwarmen Wasser “schwimmen” und dann auf einem Blatt Küchenpapier fertig auftauen lassen. Das Küchenpapier saugt das Auftauwasser gleich auf, somit tropft das Futter nicht mehr, wenn wir es bekommen. Beeren am Besten einzeln auf Küchenrolle auftauen lassen. Das Futter darf nicht mehr kalt sein, wenn wir Nympherln es bekommen, da schon Kühlschranktemperaturen ausreichen, um uns Verdauungsprobleme oder gar Erkrankungen des Kropfes zu bescheren. Am Besten bietest Du uns die Gräser, Getreide und Hirsen hängend an und nicht in einem Schälchen, denn hängend kann es besser an der Luft trocknen und es kommt zu keiner Schimmelbildung durch Staunässe. Das Auftaugut kurz in lauwarmes Wasser legen und auf einer Küchenrolle fertig auftauen lassen:
Das Aufgetaute z.B. mit Gärtnerbast zu Bündeln binden und mit Klammern an Ästen oder am Gitter befestigen oder auch festbinden. Die Stiele der aufgetauten Leckereien sind ganz weich und lassen sich leicht durch das Gitter fädeln. Mais oder Sonnenblume kann aufgespießt und uns so angeboten werden.
|
|
|
|
||||||||||||||||||